Ni-Cd-Akkus gewerblich zurückgeben und recyceln

Nickel-Cadmium-Akkus, kurz Ni-Cd-Akkus, kommen heute vor allem noch in älteren Industrie-, Sicherheits-, Notstrom-, Bahn-, Luftfahrt- und Spezialanwendungen vor. Wegen des enthaltenen Cadmiums müssen gebrauchte oder defekte Ni-Cd-Batterien getrennt erfasst und einem geeigneten Behandlungsweg zugeführt werden.

Gesicherte Transportbehälter für gewerbliche Batterie- und Ni-Cd-Bestände

Welche Ni-Cd-Bestände können angefragt werden?

Arbitrage Recycling Solution prüft gewerbliche Bestände aus Industrie, Instandhaltung, Anlagenrückbau, Notbeleuchtung, USV-, Sicherheits- und Ersatzteillagern. Für eine Erstbewertung werden Hersteller, Typ, Stückzahl oder Gewicht, Zustand, Standort und Fotos benötigt.

  • Industrie- und Notstrombatterien
  • Akkupacks aus älteren Geräten und Anlagen
  • Service-, Lager- und Austauschbestände
  • Defekte, tiefentladene oder ungetestete Ni-Cd-Akkus
  • Größere gemischte Batteriebestände nach vorheriger Sortierung

Warum Ni-Cd-Akkus getrennt behandelt werden

Cadmium ist ein gefährlicher Stoff. Beschädigte Gehäuse, ausgelaufene Elektrolyte, Korrosion oder unbekannte Lagerbedingungen müssen deshalb bereits vor Verpackung und Transport angegeben werden. Unauffällige, verpackte Lagerware benötigt einen anderen Rückholweg als beschädigte oder undichte Batterien.

Die konkrete Verpackung, Kennzeichnung und Beförderung richtet sich nach Batterietyp, Zustand, Menge und Transportkonstellation. Pauschale Versandfreigaben ohne Bestandsprüfung sind nicht sinnvoll.

Recycling und rechtlicher Rahmen

Für Batterien und Altbatterien gilt in der Europäischen Union die Verordnung (EU) 2023/1542. Sie erfasst auch Nickel-Cadmium-Batterien und legt Anforderungen an Sammlung, Behandlung und Recycling fest. Für Nickel-Cadmium-Altbatterien gilt seit Ende 2025 eine Zielvorgabe von mindestens 80 Prozent Recyclingeffizienz nach durchschnittlichem Gewicht.

Bei der Behandlung muss Cadmium in einen getrennten Materialstrom überführt werden, der sicher weiterbehandelt oder entsorgt wird. Welche Materialien im konkreten Projekt tatsächlich zurückgewonnen werden, hängt vom Batterietyp, der Zusammensetzung und dem eingesetzten Verfahren ab.

So läuft eine gewerbliche Anfrage ab

  1. Bestand melden: Hersteller, Typ, Menge, Gewicht, Zustand, Standort und Fotos senden.
  2. Zustand einordnen: unauffällig, ungetestet, korrodiert, undicht, beschädigt oder unbekannt.
  3. Verpackung und Logistik klären: vorhandene Gebinde, Paletten, Zugänglichkeit und Abholbedingungen prüfen.
  4. Folgeweg festlegen: Rücknahme, Transport, Behandlung und Recycling projektbezogen abstimmen.
  5. Abschluss dokumentieren: vereinbarte Mengen-, Übergabe- oder Verwertungsinformationen zuordnen.

Ni-Cd-Akkus gewerblich anbieten

Senden Sie Hersteller, Typ, Stückzahl oder Gewicht, Zustand, Standort und aussagekräftige Fotos. Wir prüfen den möglichen Rücknahme-, Logistik- und Verwertungsweg.

Anfrage senden

Rechtsgrundlage: Verordnung (EU) 2023/1542 über Batterien und Altbatterien. Die konkrete rechtliche und logistische Einordnung erfolgt immer anhand des einzelnen Bestands und der tatsächlichen Transport- und Behandlungskonstellation.