VERSICHERUNGEN · SCHADENGUT · RESTWERT · SCHADENLOGISTIK

Schadengut bewerten, sichern und dem passenden Folgeprozess zuführen

Für Versicherungen, Sachverständige, Schadenabteilungen und Dienstleister mit beschädigten Batteriesystemen, Elektrogeräten und technischen Beständen. Erfassung, Sicherung, Überführung, technische Bewertung, Restwert und Verwertung aus einem koordinierten Prozess.

Gesichertes technisches Schadengut für Bewertung und Logistik

OPERATIVER SCHADENSERVICE

Schadenregulierung, technische Bewertung und Verwertung koordinieren

Wir erfassen Schadengut, klären Eigentums- und Freigabestatus, ordnen den Sicherheitszustand ein, koordinieren Bergung oder Überführung, prüfen technische und wirtschaftliche Restwerte und dokumentieren den freigegebenen Folgeprozess.

Bei Lithium-Batterien und Hochvoltsystemen werden Unfall-, Wasser- und Brandschäden als eigene Zustandsklassen erfasst und mit dem passenden Sicherungs-, Prüf- und Überführungsweg verbunden.

SCHADENGUT-KATEGORIEN

Technische Bestände aus unterschiedlichen Schadenfällen

E-Auto- und Hochvoltbatterien

Unfallfahrzeuge, ausgebaute Packs und Module, Wasser-, Brand- und Gehäuseschäden sowie ungeklärte Lade- oder BMS-Fehler.

PV- und Batteriespeicher

Beschädigte Heim-, Gewerbe- und Industriespeicher aus Brand, Wasser, Überspannung, Transport oder technischem Ausfall.

Elektrogeräte & IT

Geräte-, Elektronik-, Server-, Telekommunikations- und Lagerbestände mit Schaden, Datenrisiko oder unklarem Restwert.

Handels- und Lagerwaren

Beschädigte, nicht mehr verkaufsfähige oder gesperrte technische Ware, Retouren, Paletten- und Serienbestände.

ERSTAUFNAHME

Welche Informationen für Sicherheit, Logistik und Restwert benötigt werden

Vorgang

Versicherung oder Unternehmen, Schaden- beziehungsweise Vorgangsreferenz, Ansprechpartner, Eigentümer und Freigabestatus.

Schadengut

Hersteller, Modell, Seriennummer, Produktart, Stückzahl, Gewicht, Baujahr und ursprüngliche Anwendung.

Schadenart

Unfall, Wasser, Brand, Hitze, Überspannung, mechanische Einwirkung, Transport-, Lager- oder technischer Schaden.

Sicherheitszustand

Rauch, Erwärmung, Verformung, Flüssigkeitsaustritt, offene Anschlüsse, BMS-/Fehlerstatus und bisherige Sicherungsmaßnahmen.

Standort & Zugänglichkeit

Adresse, Gebäude, Etage, Ladezone, Hebetechnik, Fahrzeug- oder Anlagensituation und mögliche Vor-Ort-Risiken.

Unterlagen

Fotos, Gutachten, Bestandslisten, Kauf- oder Produktdaten, Typenschilder, Prüfberichte und Freigaben.

Wareneingang und technische Erfassung von Batterie-Schadengut

SICHERUNG & ÜBERFÜHRUNG

Beschädigte Hochvolt- und Lithium-Systeme fachgerecht überführen

Bergung, Ausbau, Verpackung, Zwischenlagerung und Transport werden als zusammenhängender Prozess geplant. Je nach Schadenbild binden wir die passenden qualifizierten Partner ein und koordinieren die einzelnen Fachleistungen.

Zustand, Verpackung, Verladung und Beförderungsweg werden erfasst und in eine klare Überführungsplanung übersetzt.

TECHNISCHE BEWERTUNG

Was vom Schadengut noch technisch nutzbar sein kann

Bei geeigneten und sicher zugänglichen Systemen können Identifikation, Sichtzustand, Spannung, zugängliche BMS- und Fehlerdaten, Kapazität, SOH und weitere vereinbarte Prüfpunkte in die Bewertung einfließen. Prüftiefe und Aussagekraft hängen von System, Zustand, Schnittstellen und Auftrag ab.

Ein äußerlich beschädigtes System kann einzelne technisch nutzbare Komponenten enthalten. Umgekehrt kann äußerlich unauffälliges Schadengut interne Sicherheits- oder Funktionsfehler besitzen. Deshalb wird Restwert nicht allein aus Optik oder Neupreis abgeleitet.

RESTWERTMANAGEMENT

Technischen und wirtschaftlichen Wert strukturiert ermitteln

Rückführung

Rückgabe an Eigentümer, Hersteller, Servicecenter oder einen freigegebenen weiteren Produktprozess.

Aufarbeitung

Reparatur-, Refurbishment- oder Teileprüfung bei technisch und wirtschaftlich geeigneten Beständen.

Ankauf / Restwert

Geeignete Produktware kann nach Klärung von Eigentum, Status, Eignung und zulässigem weiteren Weg separat bewertet werden.

Recycling

Nicht weiter nutzbare oder nicht freigegebene Bestände werden dem passenden Behandlungs- und Recyclingweg zugeordnet.

Logistik, Sicherung, Prüfung, Demontage, Datenrisiko und Verwertungsaufwand fließen gemeinsam in die wirtschaftliche Bewertung und das konkrete Restwertangebot ein.

PRODUKT- UND ABFALLSTATUS

Eigentum und freigegebener Weg vor Ankauf oder Verwertung klären

Bei Versicherungs- und Schadengutprojekten muss eindeutig sein, wer über das Eigentum und den weiteren Weg verfügen darf. Gutachterliche Feststellungen, Restwertbörse, Freigabe des Versicherers, Eigentümerzustimmung und Übergabedokumentation können projektbezogen relevant sein.

Produktstatus, technische Eignung, Eigentum und tatsächlicher Folgeweg werden gemeinsam dokumentiert und bilden die Grundlage für Ankauf, Rückführung, Aufarbeitung oder Verwertung.

DATENTRÄGER UND ELEKTRONIK

Datenrisiken separat vom Materialwert behandeln

Bei IT-, Smartphone-, Server- und Elektronikschäden können Datenträger enthalten sein. Wiederverwendung, Datenlöschung, physische Behandlung und Recycling werden vorab als eigene Prozesswege definiert und mit dem vereinbarten Nachweis verbunden.

Datenträger und Datenbehandlung ansehen

SCHADENPROZESS

Vom Schadenbericht zum dokumentierten Folgeweg

  1. Schaden melden
    Vorgangsreferenz, Eigentum, Produkt, Standort, Schadenart, Zustand, Fotos und Gutachten übermitteln.
  2. Sicherheitsstatus einordnen
    Unauffällige, beschädigte und akut kritische Batterien beziehungsweise technische Güter trennen.
  3. Sicherung und Logistik planen
    Bergung, Ausbau, Verpackung, Zwischenlagerung, Abholung und ausführende Fachpartner abstimmen.
  4. Wareneingang und Identifikation
    Produkte, Seriennummern, Mengen, Zustand und Auftragsreferenz dokumentieren.
  5. Technische und wirtschaftliche Bewertung
    Prüfung, Grading, Wiederverwendung, Komponentenwert, Datenrisiko und Verwertungsaufwand einordnen.
  6. Freigegebener Abschluss
    Rückführung, Aufarbeitung, Ankauf, Second-Life-Prüfung oder Recycling sowie projektbezogenes Reporting.

REPORTING

Nachvollziehbare Informationen für Schadenakte und Folgeentscheidung

Erfassung

Vorgangsreferenz, Produkt, Seriennummer, Standort, Zustand, Menge und Bilder.

Prüfung und Restwert

Prüfumfang, Messwerte, Grade, wirtschaftliche Einordnung und Grenzen der Bewertung, soweit beauftragt.

Folgeprozess

Tatsächlicher Leistungserbringer, Transportweg, Rückführung, Aufarbeitung, Ankauf oder Verwertung.

Eine versicherungsrechtliche Regulierungsentscheidung oder ein verbindliches Sachverständigengutachten wird nur dann bezeichnet, wenn es tatsächlich von einer entsprechend beauftragten Stelle erstellt wird.

HÄUFIGE FRAGEN

Fragen zu Restwertmanagement und Schadengut

Wie wird die Überführung von Unfallbatterien geplant?

Wir prüfen Zustand, Verpackung, Bergung, Zugänglichkeit und Transportweg und koordinieren auf dieser Grundlage die geeignete Überführung.

Wer entscheidet über den Restwert?

Arbitrage kann technisch und wirtschaftlich bewerten. Eigentums-, Versicherungs- und Freigabeentscheidungen bleiben beim jeweiligen Auftraggeber und den zuständigen Stellen.

Wann ist ein Ankauf beschädigter Ware möglich?

Eigentum, Produktstatus, technische Eignung, Restwert und vorgesehener Folgeweg werden geprüft und anschließend in ein konkretes Angebot überführt.

Wer organisiert Bergung und Ausbau?

Je nach Schadenbild können geeignete qualifizierte Fachpartner koordiniert werden. Leistungsumfang und Verantwortlichkeiten werden vorab festgelegt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Schadenreferenz, Eigentums- oder Freigabestatus, Produktdaten, Fotos, Gutachten, Zustand, Standort und Bestandsliste.

Welche Nachweise sind möglich?

Erfassungs-, Übergabe-, Prüf-, Grade-, Transport-, Partner- und Verwertungsdaten können projektbezogen vereinbart werden.

Schadengut und Restwertprozess prüfen lassen

Senden Sie Vorgangsreferenz, Produktdaten, Schadenart, Zustand, Standort, Fotos, Gutachten und Freigabestatus. Wir koordinieren den passenden technischen und logistischen Prozess.