PRODUKTIONSAUSSCHUSS · SERIENRÜCKLÄUFER · ÜBERBESTÄNDE · GROSSMENGEN
Für Hersteller, Industrie, Handel und Serviceorganisationen mit Batterie-Produktionsausschuss, Qualitätsaussortierung, Serienrückläufern, Lagerbeständen, End-of-Life-Ware und größeren Lithium-Batteriechargen.

PRODUKTSTATUS ZUERST KLÄREN
Batteriezellen, Module und Systeme aus Produktion, Qualitätsprüfung, Service oder Lagerbereinigung können technisch nutzbare Produktware, Aufarbeitungsbestand, Komponentenbestand oder Recyclingmaterial sein.
Eigentum, Herkunft, Produktstatus, technische Daten, Fehlerbild, Sortierung, Menge, Verpackung und vorgesehener Folgeweg werden vor Ankauf oder Verwertung erfasst und dem passenden Prozess zugeordnet.
TYPISCHE BESTANDSARTEN
Zellen, Module, Packs und Systeme, die Qualitäts-, Funktions- oder Prozessvorgaben nicht erfüllen oder aus dem Produktionsprozess ausgeschleust wurden.
RMA, Reklamationen, Feldfehler, Garantieaustausch, Rückrufe und größere Serien identischer oder verwandter Produkte.
Auslaufmodelle, überlagerte Ware, Serienwechsel, nicht mehr benötigte Ersatzteilbestände, Restposten und Projektüberhänge.
Prototypen, Musterserien, Entwicklungsbestände, Testbatterien und technische Demonstratoren mit geklärter Herkunft und Eigentumslage.
DATENLAGE
Hersteller, Modell, Teilenummer, Zellchemie soweit bekannt (z. B. LFP/LiFePO4 oder NMC), Spannung, Kapazität, Baujahr, Charge und Seriennummernstruktur.
Stückzahl, Gewicht, Paletten, Gitterboxen, Originalverpackung, gemischte oder homogene Lose und Standortverteilung.
Eigentum, Produkt- oder Abfallstatus, Qualitätsgrund, bekannte Fehler, Tiefentladung, BMS-Status, Beschädigung und vorhandene Prüfberichte.
Bestandslisten in Excel, CSV oder PDF sowie Fotos von Ware, Typenschildern, Verpackung und sichtbaren Auffälligkeiten beschleunigen die Vorprüfung erheblich.
VIER MÖGLICHE FOLGEWEGE
Produktstatus, technische Eignung, Sicherheit, Datenlage, Marktgängigkeit, Materialwert und wirtschaftlicher Aufwand werden gemeinsam bewertet und führen zum passenden Folgeweg.
GRADING A–D
Technisch unauffällig und innerhalb der vereinbarten Freigabekriterien.
Technisch nutzbar, aber mit klar definiertem Prüf- oder Aufarbeitungsbedarf.
Für Komponentenprüfung, Repurposing oder einen weiteren technischen Einsatz vorgesehen.
Für die stoffliche Verwertung und den vorgesehenen Recyclingprozess klassifiziert.
Grenzwerte und Kriterien werden gemeinsam mit dem Auftraggeber auf Produktgruppe, Prüfdaten und gewünschte Folgeprozesse abgestimmt.
ANKAUF UND WIRTSCHAFTLICHE BEWERTUNG
Funktionsfähige oder technisch nutzbare Rückläufer, Lagerüberhänge, homogene Module, Serienwechsel und klar dokumentierte Produktionsbestände können einen Ankaufwert besitzen. Eigentum, Produktstatus, technische Eignung, Marktgängigkeit, Menge, Sortierung und Logistikaufwand bilden die Bewertungsgrundlage.
Die Bestandsprüfung führt zu einem konkreten Angebot für Ankauf, kostenfreie Übernahme oder kostenpflichtige Verwertung.
LOGISTIK FÜR GROSSMENGEN
Bei größeren Chargen sind Ladeeinheiten, Gesamtgewicht, Stapelbarkeit, offene Anschlüsse, Verpackungszustand, vorhandene Paletten, Gitterboxen, Ladehilfen und Standortzugang entscheidend. Beschädigte oder thermisch auffällige Batterien werden als eigene Zustandsklasse separat geführt.
Verpackung, Behälter, Vor-Ort-Leistung, Transportweg und realistischer Zeitplan werden projektbezogen mit geeigneten Fachpartnern festgelegt.
GROSSMENGENPROZESS
HERSTELLER-RÜCKNAHME
Bei wiederkehrenden RMA-, Garantie-, Rückruf- oder End-of-Life-Beständen kann ein standardisierter Herstellerprozess aufgebaut werden. Produktgruppen, Länder, Rücklaufarten, Sicherheitsabfragen, Freigaben, Grade, Eskalationen und Reporting werden einmal definiert und anschließend operativ angewendet.
HÄUFIGE FRAGEN
Eine klare Sortierung verbessert die Bewertung. Gemischte Bestände können dennoch angefragt werden, benötigen aber mehr Datenerfassung und gegebenenfalls zusätzliche Trennung.
Produkt-, Eigentums- und Qualitätsstatus werden konkret geprüft. Daraus ergibt sich die Zuordnung als Produktware, Aufarbeitungsbestand, Komponentenbestand oder Verwertungsstrom.
Bei homogenen Chargen kann ein abgestimmtes Prüfkonzept sinnvoll sein. Umfang und Aussagegrenzen werden vorab definiert.
Ja. Eigentum, Produktstatus, technische Eignung und wirtschaftlicher Produktweg werden geprüft und daraus ein konkreter Ankauf- oder Verwertungsvorschlag erstellt.
Bestandslisten, Seriennummernlisten, Datenblätter, Prüfberichte, Fotos und Dokumente zu Produkt- und Qualitätsstatus.
Der Umfang kann Mengen-, Eingang-, Prüf-, Grade-, Partner- und Folgeprozessdaten umfassen und wird projektbezogen festgelegt.
Senden Sie Bestandsliste, Hersteller, Modelle, Chargen, Stückzahl, Gewicht, Zustand, Eigentumsstatus, Standort und Fotos. Wir prüfen Ankauf, Rückführung, Grading, Logistik und Verwertung.