HERSTELLER · RÜCKNAHME · RMA · END-OF-LIFE
Wir unterstützen Hersteller und Inverkehrbringer dabei, RMA, Reklamationen, Rückrufe, Feldfehler und End-of-Life-Bestände in einen klaren Rücknahmeprozess zu überführen – mit Datenerfassung, Sicherheitsprüfung, Logistik, technischer Einordnung und dokumentiertem Folgeweg.

VERANTWORTUNG BRAUCHT EINEN OPERATIVEN WEG
Herstellerverantwortung besteht nicht nur aus Registrierung und Berichten. Sobald eine Batterie aus Reklamation, Garantie, Rückruf oder End-of-Life zurückkommen soll, müssen Kontakt, Zustandsabfrage, Verpackung, Abholung, Wareneingang und Weiterbehandlung praktisch funktionieren.
Arbitrage Recycling Solution übersetzt die Vorgaben des Auftraggebers in einen operativen Prozess. Herstellerrolle, Freigabehoheit, Registrierung und Organisationsmodell werden zum Projektstart erfasst und mit Datenerhebung, Rückholung, technischer Einordnung und Reporting verbunden.
AUSLÖSER
Technische Rückläufer mit definierter Fallnummer, Produktdaten, Fehlerbild und gewünschter Service- oder Prüfentscheidung.
Endkunden-, Händler-, Installateur- und Servicefälle mit Austausch, Prüfung, Rückführung oder Verwertung.
Serien- oder kampagnenbezogene Rückläufe mit klarer Kommunikation, Sicherheitsabfrage, Abhilfe und Statussteuerung.
Produkte und Batterien am Ende der vorgesehenen Nutzung, aus Produktabkündigung, Austauschprogrammen oder Rücknahmeangeboten.
ROLLEN UND FREIGABEHOHEIT
Definiert Produkte, Länder, Rücklaufarten, Kosten- und Freigabegrenzen, Grade-Matrix, Folgeprozesse, Eskalationen und gewünschte Reportingdaten.
Koordiniert Kontakt, Datenerfassung, Sicherheits-Triage, Verpackungsweg, Abholung, Wareneingang, technische Module und Statuskommunikation.
Erbringen Spezialleistungen wie Gefahrguttransport, Vor-Ort-Service, Lagerung, Ausbau, Testtechnik oder Recycling innerhalb ihres tatsächlichen Genehmigungs- und Leistungsumfangs.
Standardfälle laufen innerhalb der vereinbarten Matrix. Abweichungen wie unklare Daten, kritische Zustände oder zusätzliche Produktgruppen werden gezielt zur Entscheidung vorgelegt.
PRODUKT- UND FALLDATEN
Hersteller, Modell, Teilenummer, Seriennummer, Chemie, Spannung, Kapazität, Baujahr und Produktgruppe soweit verfügbar.
RMA, Reklamation, Rückruf, Feldfehler, Garantie oder End-of-Life; Land, Standort, Ansprechpartner und gewünschte Abhilfe.
Fehlerbild, BMS- oder Ladefehler, sichtbare Schäden, Wasser, Hitze, Brand, Verformung, Verpackung und sichere Fotos.
SICHERHEIT UND RÜCKHOLWEG
Unauffällige gebrauchte Batterien, technisch defekte Rückläufer, mechanisch beschädigte Systeme und thermisch auffällige Fälle werden vorab in klare Zustandsklassen eingeordnet. Sicherheitsfragen und Fotos liefern die Grundlage für Verpackung, Abholung und Übergabe.
Fehlt die Originalverpackung, wird eine passende Lösung projektbezogen festgelegt. Stabile beschädigte Batterien werden über den geeigneten Fachprozess zurückgeführt; kritische Zustände erhalten einen definierten Sicherheits- und Eskalationsweg.
WARENEINGANG, PRÜFUNG UND GRADING
Beim Wareneingang werden Produkt, Seriennummer, Fallreferenz, Zustand und vereinbarte Dokumentation zugeordnet. Je nach Auftrag können Sichtprüfung, Spannung, zugängliche BMS- und Fehlerdaten, Kapazität, SOH und kontrollierte Entladung Bestandteil des Prozesses sein.
Technisch unauffällig und innerhalb der Herstellerfreigabe.
Reparatur- oder Refurbishment-Prüfung innerhalb definierter Kriterien.
Weitergehende Prüfung außerhalb des ursprünglichen Einsatzes.
Bestände mit einem klaren Folgeweg in die geeignete Behandlungs- und Recyclingroute.
REPORTING
Rücknahmenummer, Produkt, Seriennummer, Land, Standort, Rücklaufart und aktueller Bearbeitungsstatus.
Prüfumfang, verfügbare Messwerte, SOH, Grade und Ausnahmen – soweit beauftragt und technisch möglich.
Folgeprozess, tatsächlicher Leistungserbringer, Mengen und projektbezogene Nachweise.
Der Hersteller muss nicht jede Standardrücknahme einzeln steuern, behält aber Freigabe- und Eskalationshoheit über den vereinbarten Prozess.
END-TO-END-ABLAUF
ZUSAMMENSPIEL DER ROLLEN
Registrierung, Organisationsmodell, Freigaben und Berichtsanforderungen werden mit der operativen Rücknahme verzahnt. Arbitrage koordiniert die tatsächlichen Rückläufe und führt sie innerhalb der vereinbarten Rollen- und Prozessmatrix bis zum Abschlussstatus.
Das zentrale Hersteller-Rücknahmesystem zeigt den vollständigen Ablauf von der Fallauslösung bis zu Prüfung, Grading, Folgeentscheidung und Reporting.
HÄUFIGE FRAGEN
Registrierung, Organisationsmodell, Produkte, Länder, Freigaben und Berichtsanforderungen werden als Eingangsdaten erfasst und in die operative Rücknahmematrix übernommen.
Der Auftraggeber legt gemeinsam mit dem Prozesspartner Freigaben, Kriterien, Folgeprozesse und Eskalationen fest.
Im beauftragten Rücknahmeprozess können Kontakt, Datenerfassung, Sicherheitsfragen und Terminierung koordiniert werden.
Produktgruppen, Kampagne, Kontaktweg, Sicherheitsabfrage, Rückholweg und Abhilfe werden als definierter Prozess aufgebaut.
Sie werden vor der Rückführung separat klassifiziert und erhalten abhängig vom Zustand eine passende Verpackungs-, Sicherheits- und Transportlösung.
Fall-, Produkt-, Status-, Prüf-, Grade-, Ausnahme- und Folgeprozessdaten können projektbezogen vereinbart werden.
Senden Sie Produkte, Länder, Rücklaufarten, Mengen, Endkunden- oder Servicepartnerstruktur, gewünschte Module und vorhandene Unterlagen.