SO FUNKTIONIERT

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FAQ SO FUNKTIONIERT'S.

Anfang des Ja Hunderts wurden von unseren Partnern Techniken, Verfahren und Strategien neu entwickelt, Elektroaltgeräte mit einem notwendigen Aufwand an manueller Arbeit und möglichst hoher Mechanisierung zu verwerten. Dieser Prozess wurde ständig optimiert und an die sich verändernden Altgeräte angepasst. Kenntnisse von Materialinhalten und Materialeigenschaften, sowie von Schadstoffe und Störstoffen in den Altgeräten sind notwendig, um in jedem Verarbeitungsschritt die richtigen Entscheidungen zu treffen und die im Produkt eingesetzten Rohstoffe wie Metalle, Kunststoffe und Glas sortenrein zurückzugewinnen.

Der Prozess im Einzelnen:

Annahme/Sortierung

Altgeräte wie sie uns von Kommunalen Sammelstellen, Gewerbekunden, Entsorgungsbetrieben oder von Hersteller- oder Händlerrücknahmen erreichen, werden zunächst wie folgt sortiert:

• Geräte zur Wiederverwendung
• Funktionsfähige Geräte oder Teile, die als Ersatzteile genutzt werden können, werden für die weitere Nutzung geprüft, gereinigt und verpackt.
• Geräte, die Schad- oder Störstoffe enthalten, für die Zerlegung
• Die Zerlegung dient der Abtrennung von Ersatzteilen und Schad- und Störstoffen, wie Batterien, Kondensatoren, quecksilberhaltigen Bauteilen, Flüssigkeiten etc. um die Gerätekomponenten für die nachfolgende mechanische Aufbereitung vorzubereiten.
• Die Zerlegung funktioniert manuell unter Zuhilfenahme von angepassten Werkzeugen und halbautomatisch mit entsprechen Vorrichtungen für bestimmte Geräte und Schadstoffe. Die abgetrennten Teile und Schadstoffe werden an geeignete Verarbeitungsbetriebe weitergeleitet.
• Geräte für die mechanische Aufbereitung

Schadstofffreie Geräte und Baugruppen werden in der mechanischen Aufbereitung weiter verarbeitet. Ein mehrstufiger Zerkleinerungsprozess trennt die vorhandene Verbindungen und Materialien. Nach jedem Trennprozess werden frei vorliegende Stoffe wie Eisen, Aluminium, Kupfer oder Kunststoffe separiert. Verbundmaterialien werden in der nächsten Stufe weiter zerkleinert. Die jeweilige Zerlegung nach den einzelnen Zerkleinerungsstufen erfolgt durch, auf die Materialzusammensetzung und Korngröße angepasste physikalische Verfahren wie Klassierung, Magnet- und Wirbelstromscheidung oder Dichtetrennung. Die eingesetzte Verfahrenstechnik nutzt die Materialeigenschaften und Korngrößen um marktfähige Sekundärrohstoffe zu erzeugen. Hier handelt es sich um

Eisen
Aluminium
Edelstahl
Kupferkonzentrate
Zink
etc.

die direkt in entsprechen Metallhütten eingesetzt werden um neue Produkt herzustellen.
Weiterhin werden verschiedene Kunststoffe aussortiert und an Kunststoff Verarbeiter geleitet.

Nach dem Aufbereitungsprozess verbleibende Reststoffe und Staub die Keramik, Gummi, Verbundmaterialein, Duroplasten etc. enthalten, werden der energetischen Verwertung zugeführt.

Stoffstrommanagement

Genauso wichtig wie die Qualität der Recyclingprozesse ist die Qualität der Erfassung und elektronischen Verarbeitung der Prozessdaten. Unsere Partner verfügt über ein geschlossenes System, das die Erfassung aller relevanten Daten von der Abholung, über die Erstbehandlung bis hin zu den Verwertungsquoten sicherstellt und ihre Auswertung nach unterschiedlichen Anforderungen ermöglicht.

Die speziell abgestimmte Software sowie die umfangreiche Datenerfassung gewährleisten eine Kunden- und materialspezifische Bilanzierung aller Materialströme.

Die Verwaltung der Sammelbehälter und die Koordination der Transportaufträge erfolgt zentral durch uns.
Langjährige Erfahrungen aus Projekten mit zahlreichen Abholstellen bestätigen die Leistungsfähigkeit unseres Systems. Die Verfolgung der Produktströme, die Bilanzierung und die Aufbereitung der Daten für den Auftraggeber sind durch das System gewährleistet.

Entsorgung von Elektroschrott
Wir verwerten Ihren Elektronikschrott umweltfreundlich
Das Kernstück des Elektronikschrott-Recycling, ist die sorgfältige manuelle Zerlegung von Altgeräten und elektrotechnischen Anlagen. Zentrale Aufgabe ist die Entfrachtung von Problemstoffen und Rückgewinnung einzelner Werkstoffkomponenten.

Verwertung von Elektronikschrott
Die Elektroaltgeräte werden in über 30 Stofffraktionen zerlegt. Einzelne Fraktionen wie Fe- und NE-Metalle und einige Kunststoffe werden bereits in reiner Form abgetrennt und mit geringem Aufwand in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt.

Metallische Verbunde wie Trafos, Platinen und Spulen, die manuell nicht zu teilen sind, werden über Folge Behandler einer weiteren Aufbereitung zugeführt, um die vorhandenen Wertstoffe (Metalle, Edelmetalle) für die weitere Verarbeitung zu separieren.

Wie entsorgt man Elektronikschrott?
Wir zeigen Ihnen den Weg
Grundsätzlich bestehen mehrere Möglichkeiten Elektroaltgeräte zu entsorgen. Haben Sie haushaltsübliche Mengen, so kann man die Geräte bei der nahegelegenen kommunalen Rücknahmestelle, bei vielen Elektrofachhändlern oder bei uns abgeben. Übrigens, Privatpersonen entsorgen bei uns kostenfrei. Für gewerbliche Mengen erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot.

Was gehört zum Elektronikschrott?
• Alle Elektro- oder Elektronikgeräte mit Kabel oder Batterie (aber siehe Ausnahmen)
• Elektrische oder elektronische Bauteile

Was gehört beispielsweise nicht zum Elektronikschrott nach ElektroG?
• Ortsfeste industrielle Großwerkzeuge
• Ortsfeste Großanlagen
• Glühlampen
• Verkehrsmittel
• Bewegliche Maschinen

Verbundwerkstoffe
In der modernen Welt werden immer mehr Verbundwerkstoffe eingesetzt. Die Entsorgung dieser ist jedoch alles andere als einfach.

Wir helfen Ihnen bei der Verwertung Ihrer Verbundwerkstoffe.
Verbundwerkstoffe sind zwei oder mehrere miteinander verbundene Werkstoffe, die so verarbeitet wurden, dass sie einen schwer trennbaren Verbund darstellen.

Zu den Materialien zählen:
• Trafos
• Spulen
• Relais
• Leiterplatten
• Stecker
• Kabel

Zerlege verfahren in drei Schritten:
1. Vorsortierung
2. Zerkleinerung
3. Trennung

Besonders werthaltige Verbundmaterialien sind solche, die nennenswerte Bestandteile an Edelmetallen sowie NE-Materialien und ihren Legierungen enthalten.

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